Seit Dienstagnachmittag brennt es in der Gohrischheide im Landkreis Meißen. Auf dem Gelände eines ehemaligen Truppenübungsplatzes, in dessen Nähe sich ein Sprengplatz des Kampfmittelbeseitigungsdienstes befindet, erschweren Altlasten wie Munition aus DDR-Zeiten die Arbeit der Einsatzkräfte. Mehr als 320 Kräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und weiteren Organisationen sind vor Ort, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Unser Beitrag aus Zittau konzentriert sich auf die Löschwasserversorgung über eine ausgedehnte Schlauchstrecke. Dafür setzen wir unsere Schutzwasserkreiselpumpe „Hannibal“ ein und nutzen einen 24.000-Liter-Faltbehälter als Puffer, um das Wasser kontinuierlich zwischenzuspeichern. Diese Kombination erlaubt es, große Fördermengen zuverlässig über lange Distanzen zu transportieren und die Löschfahrzeuge in kurzen Intervallen wieder einsatzbereit zu machen.
Parallel dazu hat die Feuerwehr Brandschneisen angelegt und Regnerstrecken eingerichtet, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. THW-Ortsverbände aus der Region leisten technische Hilfe: Sie sichern unter anderem die Notbetankung, stellen Löschwasser bereit und bringen es an die benötigten Einsatzabschnitte.

