03.03.2020, von R.Szczuka

Einsatz Aufbau einer Schwarzwildbarriere

Am Montag, den 2. März begann der zweite Teil des Einsatzes entlang der sächsischen Landesgrenze mit einem gemeinsamen Frühstück und anschließendem Briefing der Einsatzkräfte im Görlitzer Nachbarortsverband.

Nachdem der Beladung der Fahrzeuge mit dem für die Barriere notwendigen Material fuhren die einzelnen Aufbautrupps zu ihren zugewiesenen Abschnitten. Für die fünf Zittauer THWler ging es zurück in die Heimat. Ihr Abschnitt begann im südlichen Zittauer Ortsteil Hartau und führte entlang des Radweges in Richtung Zittau. Unterstützt von zwei Kameraden aus dem Ortsverband Dresden ging es schnell voran und der für diesen Tag festgelegte Abschnitt konnte mit der Schwarzwildbarriere ausgestattet werden.
Direkt an der Dienststelle auf der Sachsenstraße baute die Führungsstelle des südlichen Einsatzabschnittes ihre Technik auf. Hier kümmern sich Helfer des Zugtrupps vom Ortsverband Pirna und der Fachgruppe Führung-Kommunikation aus Dresden um die Koordination der eingesetzen Kräfte. Im Ortsverband Zittau sind weitere drei Helfer für die Verpflegung und Unterbringung der ca. 35 Einsatzkräfte im südliche Bereich zuständig. Diese kamen aus den Ortsverbänden Dresden, Pirna, Chemnitz und Zittau. Im nördlichen Bereich sind Helfer aus den Ortsverbänden Kamenz, Radebeul, Riesa-Großenhain, Freiberg, Bautzen und Görlitz eingesetzt und werden von den Görlitzer Kameraden versorgt.
Am Dienstagmorgen wurde den Helfen aus Zittau ein neuer Einsatzabschnitt zugewiesen. Der lag mitten am Radweg im Neissetal zwischen Rosenthal und dem Kloster St. Marienthal in Ostritz. Ein Aufbautrupp mit THW-Helfern aus dem Ortsverband Chemnitz näherte sich, ausgehend vom Kloster in südlicher Richtung dem Zittauer Team. Aufgrund des einsetzenden starken Regens wurden die Arbeiten am zweiten Tag nach der Mittagspause eingestellt.
Am Mittwoch konnten die Arbeiten mit vier Aufbautrupps weitergeführt werden. Bis auf einige kleine Abschnitte wurde die Barriere fast komplett aufgebaut. Die verbliebenen Lücken schlossen die Aufbautrupps mit reduzierter Helferzahl dann am Donnerstag. Für den Freitag stehen noch kleinere Reparaturarbeiten und die Fertigstellung der elektrischen Komponenten auf dem Tagesplan.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle hier im südlichen Abschnitt eingesetzten THW-Kräfte aus Pirna, Chemnitz und Dresden für die unkomplizierte und kameradschaftliche Unterstützung beim Einsatz gegen die tierische Bedrohung.

Daten und Fakten zum Einsatz:
- ca. 80 Helfer pro Tag
- 11 Einsatzstunden je Helfer pro Tag
- 15 Fahrzeuge mit Anhänger pro Tag
- insgesamt 128 km Schwarzwildbarriere
- ca. 50000 Barrierepfähle (50 Paletten)
- ca. 2650 Felder à 50m (ca. 40 Paletten)
- 30 Hochspannungsgeneratoren mit Akkus und Solarpanelen
- 20 Paletten Kleinteile und Zubehör
- gesamt 120 Paletten Material

Hier ein Bericht der sächsischen Zeitung vom 05.03.2020

Bilder: R.Szczuka (1-6), S.Winkler (7)


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