13.08.2017, von R.Szczuka

Ein Wochenende mit wenig Schlaf für die Junghelfer

Um 17:00 Uhr hieß es "Aufsitzen" für 11 Mitglieder der Zittauer THW Jugend. Die Fahrt ging in den Oybiner Ortsteil Hain zum Lager der Feuerwehrjugend an dem die Nachwuchs-THWler zum Zweiten mal teilnahmen.

Eröffnung durch den Feuerwehrkeisjugendwart Uwe Hiltscher.

Dort angekommen ging der Aufbau der Zelte bei strömenden Regen recht schnell. Als sich nach 19:00 Uhr die Wolkendecke etwas auflockerte konnte Kreisjugendwart Uwe Hiltscher das Jugendwochenende endlich eröffnen. Gleich nach der Begrüßung der Gäste wurde das vom Wirt der Kammbaude, auf dessen Gelände das Jugendlager stattfand, vorbereitete Abendessen gestürmt. Den Jugendlichen gelang es sogar, trotz nassem Holz, ein Lagerfeuer in Gang zu bringen. Trotz der Ankündigung das der kommende Samstag ein anstrengender und vorallem langer Tag werden würde kehrte erst nach Mitternacht allmählich Ruhe ins Camp ein. Am Samstag stand wie bereits in den vergangenen Jahren der Stationsbetrieb am O-See auf dem Plan. Diesesmal mussten die Teilnehmer kleine Bälle mit dem hydraulischen Rettungsspreizer bewegen, einen kleinen Flüssigkeitsbrand löschen und Verletzte fachgerecht auf einer Trage sichern und durch Hindernisse transportieren. Außerdem erhielten sie von den Mitgliedern der DLRG einen praktischen Einblick in die richtige Erstversorgung von Halswirbelsäulenverletzungen und durften an einer Station der Feuerwehren ein Schaumrohr ausprobieren. Abgerundet wurde dieser interessante Vormittag mit einer Fahrt mit dem Rettungsboot der DLRG.
Nach dem Mittagessen im Lager startete das Geländespiel. In und um Oybin waren an mehreren Stationen verschiedene Aufgabe zu lösen. Um den weiteren Weg zu finden, der durchaus nicht immer einfach war und auch schon mal durch enge Felsspalten führte, mussten Rätsel gelöst und Fragen richtig beantwortet werden. Mittels zweier paralell gespannter Seile musste ein Ball in aufgestellte Behälter manövriert werden. Auch der Sport kam beim Hangeln über eine kleinen Teich nicht zu kurz. Aber auch richtig lustige Aufgaben waren zu bewältigen. Zum Beispiel saßen sich an einer Station zwei Teilnehmer gegenüber. Einer hatte eine trockene Spagetti zwischen den Lippen, sein gegenüber eine Makaroni. Die Aufgabe bestand darin die lange, dünne Nudel in die Öffnung der großen runden zu befördern.
Ein Team der Landespolizei beteiligte sich ebenfalls mit einer Station am Geländespiel. Ein simulierter Tatort, an dem verschiedenen Gegenstände versteckt waren, musste von den Teilnehmern untersucht werden. Im Anschluss sollten Fragen zu den Einzelheiten am Tatort beantwortet werden.
Am Sonntag erfolgte noch die Auswertung des Geländespiels, der Abbau der Zelte und die Aufräumarbeiten auf dem Gelände. Anschließend gab es noch ein großes Tauziehen aller Teilnehmer. Um viele Erfahrungen und Erlebnisse reicher aber auch ziemlich erschöpft erreichten die Mitglieder der Zittauer THW Jugend am Sonntagnachmittag ihren Ortsverband.

Bilder: R.Szczuka (1 - 7, 11), S.Winkler (8 - 10)


  • Eröffnung durch den Feuerwehrkeisjugendwart Uwe Hiltscher.

  • Einweisung in den Stationsbetrieb am O-See.

  • Richtiges Einbinden einer Person auf einer Trage zum sicheren Transport.

  • Beim Transport von Verletzten gab es einige Hindernisse zu überwinden.

  • Eine Bootstour mit der DLRG.

  • Jemand Bedarf an einem Schaumbad?

  • Auch das Anlegen eines Verbandes gehörte zu den Aufgaben an einer Station.

  • Kleine Bälle mit viel Kraft bewegt.

  • Eine Aufgabe mit hohen Anforderungen an die Geschicklichkeit.

  • Hier sind alle trocken drüber gekommen.

  • Das Gruppenbild zum Abschluss dieses Wochenendes.

Alle zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.




Suche

Suchen Sie hier nach einer aktuellen Mitteilung: